Diese Fragen beantworten wir am häufigsten
zur Organisation
Wie mache ich einen Termin?
Sie können online über unsere Website Termine buchen. Bitte achten Sie darauf, dass Sie eine Terminbestätigung von uns erhalten.
Außerdem können Sie uns sowohl per E-Mail als auch telefonisch kontaktieren.
Wenn wir Ihren Anruf nicht persönlich entgegennehmen können, hinterlassen Sie uns gerne eine Nachricht mit Kontaktnummer auf dem Anrufbeantworter. Wir melden uns dann baldmöglichst bei Ihnen zurück.
Was ist, wenn ich den Termin absagen muss?
Bitte sagen Sie Ihren Termin so bald wie möglich ab, wenn Sie verhindert sind, spätestens jedoch 24 Stunden vorher.
Da ich den Termin so kurzfristig nicht anderweitig vergeben kann, stelle ich Ihnen dann eine Ausfallgebühr für den nicht wahrgenommenen Termin in Rechnung.
Was muss ich zum ersten Termin mitbringen?
Sollten Sie online gebucht haben, erhalten Sie alle benötigten Unterlagen per Mail. Bitte füllen Sie vor dem ersten Termin den Hautfragebogen aus und senden ihn mir vorab per Mail ausgefüllt zurück.
Bitte bringen Sie auch alte Unterlagen über bisherige Untersuchungen zu der Erkrankung Ihres Tieres mit.
Fotos von Medikamenten, die Sie bereits zu Hause haben, sind auch sehr hilfreich.
Darf ich mein Tier vor dem Termin baden oder die Ohren reinigen?
Im Falle einer Erstuntersuchung brauchen Sie gar nichts zu tun. Kommen Sie einfach mit Ihrem Tier vorbei und ich mache mir einen authentischen ersten Eindruck.
Einen Tag vor der Verlaufsuntersuchung können Sie die Ohren Ihres Tieres gern noch reinigen oder es baden. Dann kann ich bei der Untersuchung auch kontrollieren, wie effektiv die Reinigung ist.
zu den Kosten
Was kostet die Behandlung?
Die tierärztlichen Leistungen werden nach der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) abgerechnet. Im Notdienst gilt zusätzlich eine Notdienstpauschale von 59,50 Euro.
Wie viel Ihre Behandlung konkret kostet, lässt sich vorab nicht pauschal sagen – das hängt davon ab, welche Untersuchungen für Ihr Tier sinnvoll sind. Ich halte Sie während der Behandlung transparent über entstehende Kosten auf dem Laufenden, damit Sie jederzeit selbst entscheiden können, wie wir weiter vorgehen.
Warum werden Telefonate abgerechnet?
Telefonische Verlaufskontrollen bei einer längeren Behandlung ermöglichen eine engmaschige Betreuung Ihres Tieres ohne Transportstress. Nicht immer ist die Kontrolle aus der Ferne möglich, aber in jedem Fall plane ich mir Zeit ein: für die Beratung und um den Behandlungsverlauf sicher zu bewerten und zu dokumentieren. Dieser Zeitaufwand wird gemäß der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) berechnet.
Wenn es bei dem Telefonat nur um Organisatorisches geht, wird Ihnen selbstverständlich nichts berechnet. Es geht nur um telemedizinische Gespräche.
Ich habe Sorge, dass ich mir die Behandlung beim Spezialisten nicht leisten kann. Was kann ich tun?
Sprechen Sie mich offen auf Ihre finanzielle Situation an. Ich informiere Sie ehrlich über alle anfallenden Kosten und mögliche Optionen, damit Sie zu jedem Zeitpunkt die Entscheidung treffen können, die für Sie und Ihr Tier richtig ist.
Lohnt sich eine Krankenversicherung für Tiere?
Das ist eine sehr persönliche Entscheidung, die von Ihrer finanziellen Situation abhängt. Was ich sagen kann: Seit der Anpassung der GOT 2022 sind die Kosten für tierärztliche Behandlungen – besonders im Notdienst – deutlich gestiegen.
Mein Rat: Denken Sie früh darüber nach, am besten schon im Welpenalter. Bestehende Hauterkrankungen werden von Versicherungen häufig als Vorerkrankungen eingestuft und später nicht mehr mitversichert.
Rechnen Sie direkt mit Versicherungen ab?
Nein – Sie zahlen nach der Behandlung direkt bei mir und reichen die Rechnung anschließend selbst bei Ihrer Versicherung ein.
Welche Zahlungsmöglichkeiten gibt es?
Die Bezahlung erfolgt direkt nach der Behandlung per Kartenzahlung. Alle gängigen Karten werden akzeptiert. Barzahlung ist leider nicht möglich.
zur Behandlung
Mein Hund lässt sich nicht die Ohren reinigen. Was kann ich tun?
Das kennen viele Tierhalter. Melden Sie sich bei mir – gemeinsam finden wir einen Weg, Ihrem Hund zu helfen.
Mein Hund hat eine Ohrentzündung, die behandelt wird. Jetzt hört er plötzlich nichts mehr. Was soll ich tun?
Stoppen Sie die Behandlung sofort.
Es besteht die Gefahr einer dauerhaften Taubheit. Nehmen Sie umgehend Kontakt zu mir oder einer anderen Tierarztpraxis auf.
Muss Shampoonieren wirklich sein?
Shampoonieren ist eine der wirksamsten Formen der lokalen Behandlung – aber nur, wenn es richtig gemacht wird: Das Shampoo muss mindestens 10 Minuten einwirken und danach sehr gründlich ausgespült werden. Das ist aufwendig, das weiß ich. Deshalb empfehle ich die Shampootherapie nur, wenn sie wirklich sinnvoll ist, und immer in Absprache mit Ihnen und Ihrem Alltag.
Ich bin frustriert – warum kommt die Ohrentzündung immer wieder?
Das ist eine völlig verständliche Reaktion. Ohrentzündungen entstehen nie ohne Grund. Es gibt immer Ursachen und begünstigende Faktoren – und diese müssen genauso behandelt werden wie die Entzündung selbst.
Wird nur die Entzündung mit einem Ohrenmedikament behandelt, ohne der Ursache auf den Grund zu gehen, bessert sich das Ohr zwar kurzfristig. Aber die Entzündung kommt schnell zurück und das Spiel beginnt von vorn. Die Ursachenforschung benötigt manchmal Zeit und Geduld – aber sie lohnt sich. Denn Ohrentzündungen sind schmerzhaft und belasten die Lebensqualität Ihres Tieres erheblich.
Muss mein Tier jetzt lebenslang Medikamente nehmen?
Das lässt sich pauschal nicht sagen – es hängt ganz von der Ursache der Erkrankung ab. Viele Hauterkrankungen sind chronisch und selten vollständig heilbar, weshalb es zu einer Dauermedikation kommen kann. Das ist die weniger schöne Nachricht.
Die gute Nachricht: Mit einem guten Verständnis Ihres Tieres und dem richtigen Management lässt sich das Leiden oft deutlich lindern – und die Medikation reduzieren.
Warum werden jedes Mal, wenn ich da bin, Zytologien gemacht?
Eine Zytologie ist eine Untersuchung von Zellen unter dem Mikroskop – zum Beispiel von einem kleinen Abstrich der Haut oder des Ohrs. Sie zeigt mir, was in der Tiefe wirklich passiert: ob Bakterien, Hefen oder bestimmte Zellveränderungen vorliegen und wie stark.
Diese Untersuchungen sind das Herzstück meiner Arbeit. Sie zeigen mir, in welche Richtung die Behandlung gehen muss. Und diese Richtung kann sich jedes einzelne Mal verändern. Mein Mikroskop ist gewissermaßen mein zweites Augenpaar: Es macht mir eine Welt sichtbar, die man mit bloßem Auge nicht erkennen kann.
Warum reicht ein Allergietest nicht aus – warum muss die Ursache so aufwendig gesucht werden?
Allergietests klingen nach der schnelleren Lösung, aber ihre Aussagekraft ist begrenzt. Ein positives Ergebnis bedeutet nicht automatisch, dass genau dieser Stoff die Symptome auslöst. Ein negatives Ergebnis hingegen schließt eine Allergie nicht aus.
Um wirklich herauszufinden, was Ihr Tier belastet, benötigen wir ein systematisches Vorgehen: über gezielte diagnostische Maßnahmen und einen offenen Austausch zwischen Ihnen und mir. Das ist aufwendiger, aber nur so kommen wir zu Antworten, auf die wir eine zuverlässige Behandlung aufbauen können.
Habe ich das richtig verstanden, dass ich unter einer Ausschlussdiät keine Leckerlies und Kauartikel füttern darf, auch keine Gurke?
Genau so ist es. Eine Ausschlussdiät soll alle möglichen Auslöser für Symptome eliminieren. Gefüttert wird ausschließlich etwas, das Ihr Tier bisher noch nie bekommen hat. Bei einem allergischen Immunsystem können bereits kleinste Mengen eine Reaktion auslösen. Deshalb gilt das auch für scheinbar harmlose Extras wie Gurke.
Das gewählte Futter darf aber gerne als Leckerli eingesetzt werden. Und: Eine Ausschlussdiät bedeutet nicht, dass Sie diese Fütterung für immer beibehalten müssen.
Kann ich nicht statt einer Ausschlussdiät einen Futterallergietest machen?
Leider nein. Diese Tests sind nach aktuellem Forschungsstand nicht zuverlässig genug, um verlässliche Aussagen zu treffen.
Und was ist mit einem Umweltallergietest?
Beide Typen von Umweltallergietests (Bluttest, Hauttest) können in der Praxis durchgeführt werden. Hierbei müssen verschiedene Faktoren vor der Testung berücksichtigt werden, wie Zeitpunkt, Medikation und die Ausprägung der Symptome.
Sprechen Sie mich an. Ich berate Sie gern.
